»Netzwerke sind cool – Individualität ist besser«

Ich sehne den Tag herbei, an dem ich spüre, dass (m)eine »Facebook Fanseite« nicht mehr notwendig ist. Wenn ich stattdessen vermehrt Anfragen via meiner Homepage bekomme, Shootings entsprechend arrangiere und zustande kommen, der Mailverkehr darüber stattfindet.

»Knackiger Weg« bis dahin.

Ich erinnere mich an meine DJ-Zeiten 2003 bis Ende 2009, wo ein paar Jahre (fast) alles über MySpace lief. Parallel dazu hatte ich ebenfalls eine Website, der Funke wollte nicht so recht. Hm. Irgendwie fühle ich mich an einem ähnlichen Punkt. »Damals« war mir das relativ egal, da war ich in einem festen Arbeitsverhältnis, das Auflegen fand nebenher statt.

Und dennoch: So cool die Sozialen Netzwerke sind und sein können, die Start Up-Möglichkeiten (teils) unbezahlbar erscheinen – das Augenmerk liegt so (zu?) sehr darauf. Eine eigene Seite spiegelt die »Individuelle Note« weitaus besser und ehrlicher wider – insbesondere und hinsichtlich der Fotografie finde ich das schon wichtig. In den zur Verfügung gestellten Netzwerken -aka Facebook- kann man sich kaum bis schwierig abgrenzen; da läuft es inzwischen und gefühlt auf eine gewisses Maß an ‘Müssen’ heraus, seine »Fans«, zu bedienen:

“Poste jeden Tag. Oder jeden 2. Gegebenenfalls jeden 3. – so hältst du dich interessant. Und dann beachte die Uhrzeit deines Postings. Am frühen Abend ist es gut, dann haben die Leute Feierabend. Oder am Wochende, das geht immer. Reichweite, weißte Bescheid?”

Ich lebe da nur ungern nach, mich »Netzwerkmaßnahmen« und bestimmten Zeiten anpassen zu müssen, um … Reichweite. Jesses. Das ist eh so ein Begriff.

Und dennoch verfalle ich ‘dem’ immer mal wieder. Zu häufig, mir ist meine Homepage weitaus wichtiger. Klar, wie o. e., zum Start Up sind FB und Konsorten wirklich überaus praktisch. Nur, darüber hinaus … Individualität gepaar mit mehr Kreativität und Eigenständigkeit. Yeah.
Ein »knackiger Weg«.